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S. aureus Update 2019

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

Infektionen mit Staphylococcus aureus gehören zu den größten Herausforderungen der klinischen Infektiologie. Sie zeichnen sich durch eine große Variabilität ihrer  klinischen Manifestationen aus, die von oberflächlichen Haut- und Weichgewebsinfektionen oder Katheter-assoziierten Infektionen bis hin zu Blutstrominfektionen und Endokarditis reichen können und mit einer unverändert hohen Letalität verbunden sind. Entscheidend für ihre Prognose sind eine gute klinische Diagnostik, eine umfassende Fokussuche mittels bildgebender Diagnostik, in vielen Fällen eine chirurgische Intervention zur Fokussanierung und eine adäquate, oft über viele Wochen durchzuführende antibiotische Therapie.

 

Während die Häufigkeit von Infektionen mit Methicillin-resistenten S. aureus durch ein verbessertes Hygienemanagement und die Entwicklung neuer antibiotischer Wirkstoffe in den letzten 10 Jahren deutlich zurückgegangen ist, nimmt die Anzahl von Blutstrominfektionen mit Methicillin-empfindlichen S. aureus  ständig zu, am ehesten bedingt durch die Zunahme invasiver medizinischer Interventionen auch bei hochbetagten und multi-morbiden Patienten. Insgesamt muss in Deutschland von jährlich etwa 30.000 Blutstrominfektionen mit S. aureus  ausgegangen werden. Somit stellen Infektionen mit S. aureus  eine große Herausforderung für die moderne Medizin dar.

 

Wir freuen uns, Sie nun zum ersten S. aureus  Update einladen zu dürfen. Die wichtigsten durch
S. aureus  bedingten Krankheitsbilder werden vorgestellt, diagnostische Prinzipien und moderne Therapiekonzepte werden diskutiert. Hierfür haben wir ausgewiesene Experten als Referenten gewinnen können. Unsere Veranstaltung richtet sich insbesondere an im Krankenhaus tätige
Kol-leginnen und Kollegen, die sich in ihrem klinischen Alltag mit der Diagnostik und der Therapie von invasiven  S. aureus  Infektionen befassen müssen.

 

Wir hoffen, mit diesem Programm einen breiten  Interessentenkreis anzusprechen und den fachlichen  Gedankenaustausch zu fördern und freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine anregende Diskussion.

 

 

Professor Dr. Harald Seifert

Grusswort